Belasten Sie Teile Ihrer Arbeit?

Die Supervision wird häufig mit der Beratung im klassischen Sinne gleichgesetzt. Wir verstehen darunter vor allem ein Instrument zur Reflexion des eigenen Verhaltens, zur Verbesserung der Zusammenarbeit in Teams und zur Optimierung der Organisationskultur. Dem entsprechend ist unsere beratende Tätigkeit eher nachrangig zu betrachten. Vielmehr steht in Einzel-Supervisionen die Aufarbeitung von Themen und Erlebnissen im Vordergrund. Hier können die Grenzen zum Coaching manchmal fließend in einander übergehen. Bei Team-Supervisionen können sowohl die Aufarbeitung von gemeinsamen Sachverhalten und Geschehnissen, als auch der Austausch von Erfahrungen und Wissen Gegenstand der Arbeit sein. Bei der Team-Arbeit können die Grenzen zwischen der Supervision und der kollegialen Beratung (mehr Infos dazu finden Sie hier) ebenfalls fließend sein. Wichtige Ziele unserer Supervisions-Arbeit sind zum Beispiel:

  • die Aufarbeitung von Erlebnissen
  • die Ausräumung von Missverständnissen
  • die (Weiter-)Entwicklung beruflich notwendiger Kompetenzen

In Einzel-Supervisionen reflektieren Menschen ihr Verhalten, ihre Arbeit und ihre Bedürfnisse. Dabei geht es auch um den Umgang mit schwierigen Situationen. Team-Supervisionen führen ebenfalls zur Reflektion der einzelnen Teilnehmer/innen, aber auch zu Verbesserungen der Organisationskultur, in der Zusammenarbeit der Beteiligten und in den Organisations-Prozessen und -Abläufen. Für den Fall, dass neben der Supervision auch ein beratender Anteil von uns gewünscht wird, finden Sie unter dem Stichwort "Beratung" die entsprechenden Informationen.

Beispiele aus dem Bereich Supervision:

  • Berufliche Belastungen: Eine Frau ist hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig. Die Vermittlung zwischen Hilfesuchenden und öffentlichen Einrichtungen oder Trägern, aber auch geringe Wertschätzung ihrer Arbeit bedürfen der Aufarbeitung. In Einzel-Supervisionen werden diese Themen reflektiert und Verbesserungen erarbeitet.
  • Arbeitskultur leidet: Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung in einer sozialen Einrichtung kommt der kollegiale Austausch seit langem zu kurz. Die Folgen sind Unstimmigkeiten und sinkende Motivation. In Supervisionen mit allen Beteiligten soll das Miteinander verbessert werden.
  • Abläufe sorgen für Mehraufwand: Die Prozesse in einer Abteilung lassen kaum Möglichkeiten für Abstimmungen. Die Fachbereiche arbeiten eigenständig. Durch fehlende Abstimmungen erhöht sich der Arbeitsaufwand. In regelmäßigen Supervisionen sollen die Themen angesprochen werden.